17 Kilometer Strecke

20.02.2016, Rieden in der Oberpflalz

Seit vier Jahren findet hier in Bayern der Extremhindernislauf „No Guts No Glory“ statt. Auf bis zu 16 Kilometer können sich hier Fans dieser noch relativ jungen Sportart austoben.
Dieses Jahr waren auch drei Vertreter des HeraklidenSchlacht-Teams aus Uelzen am Start. Clemens Simon, der „Erfinder“ der Heraklidenschlacht, Dr. Uwe Hartmann und Holger Schmidt gingen in Rieden an den Start, um die Fahne des Teams über den 16 Kilometer langen Parcours sicher ins Ziel zu bringen.

Bilder: mit freundlicher Genehmigung von  Sportograf.com
Schon kurz nach dem Start wurde klar, dass die Veranstalter viel Wert auf farbliche Veränderungen der Laufbekleidung, oder im Falle von Clemens Simon auf farbliche Veränderungen des freien Oberkörpers legten. Brauner, schwarzer und beiger Schlamm in diversen Kriech-, Grabbel- und Kletterhindernissen wechselten sich ab. Zwischendurch wurde der Schlamm in unzähligen Wasserdurchquerungen von knöcheltiefen Passagen bis Schwimmeinlagen, von Wasserrutschen und Eimerschleppen durch einen Bachlauf wieder abgespült. Langeweile kam da sicher nicht auf. Neben der, für Extremhindernisläufe im Winter obligatorischen Kälte, die man bei durchnässter Kleidung zu ertragen hatte, gab es auf diesen Lauf auch einige Hindernisse, die man so auch in Kletterparks finden könnte.
Trotz dieser Widrigkeiten bei Schneefall und um die 0°C gelang es dem HeraklidenSchlacht-Team sicher und unbeschadet ins Ziel zu laufen. Nicht nur, dass das schon eine tolle Leistung ist, schaffte es Dr. Uwe Hartmann auch, in der Alterklasse M55 den zweiten Platz zu erlaufen und der von Clemens Simon als  „Equipment-Test“ gestartete Lauf mit freien Oberkörper bewertet er selber auch als Erfolg. Er meint: „Was man nicht auf dem Körper trägt, kann auch nicht nass werden!“
HeraklidenSchlacht-Team – weiter so!